Himmel und Hölle Info

4.2 - Bericht von Dr. Percy Collett, Brasilien

Doktor Collett begann 1925 einen Dienst als Missionsarzt unter den Indianern Brasiliens. Seine Frau ist eine russische Jüdin. Außer ihr Vater und sie selbst wurde ihre ganze Familie durch die bolschewistische Revolution umgebracht. Als ich ihn fragte, wo sein Heim sei, antwortet er mir, dass der Sitz seiner Mission in Oklahoma sei aber sein „Home“ (Heim) in dem brasilianischen Urwald sei.

(Dieser Text wurde in der Originalfassung einer Kassette entnommen, darum entspricht der Stil, dem der gesprochenen Sprache)

„Schnallt die Gurten an!“

Ich werde versuchen, euch heute Abend so schnell als möglich in den Himmel mitzunehmen, denn dorthin möchten wir doch alle gehen! Ich überbringe Euch freundlich Grüße aus diesem großen Land Brasilien, aber vielmehr noch Grüße aus dem Himmel!

Was man „Himmel“ nennt, ist achtzig Mal großer als die Erde. Es ist ein Planet. Gott bereitet diesen großen Planet für alle Erlösten vor, damit sie ewig mit ihm leben.

Ein kleiner Rückblick: Meine Mutter wurde durch den Herrn abgerufen, als ich erst fünf Jahre alt war. Sie ist im „Himmel“, ich habe sie dort gesehen. In jener Zeit als fünfjähriges Waisenkind sah ich meinen ersten Engel! Er kam in mein Zimmer und sprach zu mir. Später, als ich vierzehn Jahre alt war, erschien mir ein Engel vor meinen Pferden; in der „Farm“ meines Großvaters. Er sprach zu mir: „Du bist von Gott berufen, IHM zu dienen. Du wirst die ganze Welt bereisen.“ Ich sagte meinem Großvater, dass ich einen Engel gesehen habe und er antwortet mir: „Mein Junge, wenn es so ist, dann bist du ab heute nicht mehr unter meiner Herrschaft, sondern unter der Herrschaft des Herrn!“ Von diesem Tag an lebte ich wirklich endgültig und ohne Fragen ständig unter der Instanz Gottes, geleitet durch die Kraft des lebendigen Gottes. Später sah ich den Engel im Urwald und sogar wirklich „eine große Wolke von Zeugen“.

Am Ende meines Dienstes habe ich sieben Jahre lang verzweifelt gebetet: „Herr, lass mich Deine Herrlichkeit sehen!“. Welch ein Gebet! Der Herr ließ mich schlussendlich seine Herrlichkeit sehen. Es geschah folgendermaßen: Wir waren Etliche versammelt zum Gebet unter einer mächtigen Salbung des Heiligen Geistes und wir wurden alle plötzlich zu Boden geworfen. Etliche unter Euch, kostbare Seelen, wissen, was es bedeutet, durch die Kraft Gottes zu Boden geworfen zu werden. Es ist eine große Wirklichkeit. Gott ist mächtig! Die Bibel sagt: „Er wird euch mit Heiligem Geist und Feuer erfüllen“ und ihr wisst ja, wenn ihr Feuer habt, da ist Kraft.

In dieser Versammlung, in der es dem Herrn gefiel, mein Gebet zu erhören, lag ich also am Boden und Er sandte einen Engel um mir Seine Herrlichkeit sehen zu lassen.

Liebe Geschwister, etwas Großes liegt vor Euch, und ich lade Euch ein, Euere Hoffnung darin zu setzen. Es gibt dort oben ein Land für Euch und Ihr werdet sehen, dass im Vergleich diese Erde gar nichts war. Die schönsten Häuser hier unten sind gar nichts, verglichen mit den Wohnung jener herrlichen und wunderbaren Orte. Jesus hat tatsächlich gesagt: „In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen… Ich will wiederkommen und Euch zu mir nehmen, damit Ihr seid, wo ich bin“. (Joh. 14, 2-3)

Bis zum Himmel ist eine lange Reise. Ich habe sie zurückgelegt: Sechs Stunden hin und sechs Stunden zurück, mit einer unerhörten Geschwindigkeit. Er ist so groß, so riesig! Achtzig mal unsere Erde. Das gibt 2 Millionen Meilen (3,2 Millionen km) Umfang. Wunderbare Bäume, Flüsse und – wovon ich besonders reden möchte heute Abend – der Strom lebendigen Wassers. Er fließt aus Gottes Thron. Gott ist dabei, die Schleusen dieses riesigen Baches zu öffnen und dieser Bach der Kraft des Allerhöchsten wird die Erde erreichen. Wenn das geschehen wird, wird die großartigste Explosion aller Zeiten stattfinden. Gott hat einen Plan und dieser Plan erfüllt sich pünktlich. Ich glaube nicht, dass wir Christen das Ende dieses Jahrhunderts sehen werden. Wenn das geschehen wird, will ich nicht hier unten bleiben und die Trübsal kennen sondern ich will fort sein, fort sein durch diese majestätische Entrückung, die die Bibel ankündigt und ich weiß, dass wir danach den Tod nicht mehr sehen werden.

Ich habe im Himmel viele große Männer Gottes erkannt. Ich habe geliebt Pastoren aber auch die Erzväter, die Apostel, die Propheten und – kostbarer als alles andere – den Herrn JESUS gesehen. Ich wanderte mit Ihm im Himmel, in den wunderbaren himmlischen Orten. Ich wanderte mit JESUS! Ich begegnete dem Erzvater Hiob, den Gott gefragt hat: „Wo warst du Hiob, als ich die Erde gründete?“. Ich habe Simeon gesehen, der Jesus als Kind in die Arme nahm und sagte: „Nun Herr lässt du deinen Knecht in Frieden fahren, denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen“. Danach den Apostel Paulus, der „in den dritten Himmel“ entzückt worden war. Der Himmel ist ein so herrlicher, wunderbarer und schöner Ort, ganz aus Gold.

Ich hatte also die Erde verlasen. Ich war von meinem Körper getrennt. Er lag da in totaler Bewusstlosigkeit. Ärzte kamen und untersuchten ich; das Blut floss in meinen Venen, aber meine geistigen Fähigkeiten waren vollständig abwesend während sechs Tage.

Meine Seele war außerhalb meines Körpers. Ihr habt eine Seele. Jeder Mensch hat eine Seele, weil Gott den Odem des Lebens in seine Nase blies und „so ward der Mensch ein lebendiges Wesen“, sagt die Bibel. Euere Seele, das ist euere Persönlichkeit. Sie hat ihre Ausdrucksweise, sie wirkt, sie redet, sie ist genau das, was Ihr seid. Sie ist es, die in Euch wirkt, sie wird auch „der inwendige Mensch“ genannt. Paulus sagt: „…wenn auch unserer äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert.“.

Dann sah ich, wie mein unbeweglicher Körper in der Gegenwart Gottes zusammengebrochen lag. Da kam der Engel des Herrn. Mein Engel war auch an meiner Seite. Er war seit 79 Jahren an meiner Seite, d. h. seit meiner Geburt ist er nicht mehr in den Himmel gefahren. Er war ebenso begeistert wie ich am Gedanken, nach dort oben gehen zu können! Ob er es weiß oder nicht: Jeder von Euch hat einen Engel, der täglich über Euch wacht, um Euch zu bewahren. Da kam der Engel des Herrn herab. Scheint es für Euch merkwürdig zu sein? Lasst uns die Bibel lesen: „Der Engel des Herrn erschien dem Abraham in den vorigen Zeiten, redete und sprach mit ihm“. Abraham war ein großer Gottesmann Ich habe ihn gesehen, wie auch Sara, seine Frau und auch den Apostel Paulus…. als ich fünfeinhalb Tage mit Jesus im Himmel wanderte!

Im Himmel wird getanzt. Die Tänze sind wunderschön. Man tanzt auf dem „goldenen Meer“, das durchsichtig ist wie Kristall vor Gottes Thron und zu Seiner Ehre. Gott liebt es, wenn er Sein Volk tanzen sieht.

Der Himmel ist voller Musik. Unzählige bekannte und unbekannte Instrumente spielen alle, um den Namen unseres Gottes zu besingen.

Wusstet Ihr, dass es dort oben keine Zeit gibt? Es gibt keine Uhren, keine Zeit. Die Herrlichkeit des Herrn erfüllt alles und es gibt – außerhalb der Zeit – ein ständiges Fest der Musik, der Freude und der Ehre Gottes.

Wie sehen die Erlösten dort oben aus? Die Schwarzen, die Chinesen sind wunderschön. Die Franzosen, die Russen und die Juden sind alle schön. Alle sind schön im Himmel; denn sie sind alle ein Volk geworden unter der Gnade Jesu, des Sohnes Gottes. Es ist die wunderbare Wirklichkeit! Ich verbrachte 5 ½ Tage (irdische Tage) in der Gegenwart des Volkes Gottes im Himmel.

Als meine Seele meinen Körper verließ, begann sie einen Aufstieg. Stellt Euch ihr Empfinden vor. Das wird Euch widerfahren, wenn Ihr sterben werdet: Euere Seele wird sofort den Aufstieg zum Vaterhaus beginnen. Bei diesem Aufstieg durchquerten wir (die beiden Engel mit mir) eine große Lücke durch die Sterne und das Sonnensystem. Wir ließen das Sonnensystem, den Mond, die Sterne hinter uns und stiegen immer höher, höher und höher. Wir durchquerten das All.

Nachdem wir uns aus dem All gelöst hatten, sahen wir in der Ferne andere Sterne, Millionen an der Zahl, die alle ihre Stirnseite zum Himmel gewandt hatten und zur Ehre des Herrn sangen. Ja, alle diese Sterne sangen die Größe und die Majestät der ganzen Schöpfung Gottes. Wir setzten unser Reise mit einer unerhörten Geschwindigkeit fort. Ich werde später von der Rückreise sprechen; denn sie war spektakulär.

In einer gewissen Entfernung sagte der Engel des Herrn zu uns: Wir sind jetzt ganz nah!“.

Geliebte, jeder von Euch wird diese Dinge erleben. Wenn Ihr die Erde verlassen werdet, werdet Ihr diese zauberhafte Reise unternehmen.

Da, nahe beim Himmel, gab es Donner und Blitze: Starke Donnerschläge und riesige Blitze. Überall Feuer und Wolken! Die Wolken- und Feuersäule, die Israel durch die Wüste begleitet hatte, war da, genau da! Das Feuer und die Allmacht des Allerhöchsten waren da, gerade vor uns als wir zur herrlichen Wohnung der Erlösten ankamen.

Dann traten wir in diese herrliche Umwallung, die den Himmel umringt.

Wir haben die Erde weit hinter uns gelassen, aber nachdem wir sie verlassen hatten, trafen wir dicke Finsternis. Es war gerade dort, wo die Astronauten für eine Weile die Möglichkeit einer Verbindung mit der Erde verloren. Dort wohnt Satan und dort werden die geistlichen Kämpfe gefochten. Es ist ein Ort der permanenten Konflikte. Dieser Kampf begann, als Luzifer sich Gott gleich machen wollte. Er wurde aus dem Himmel geworfen und sei jenem Tag wird gekämpft. Der Engel des Herrn wird aber in der letzten Schlacht die Engel des Teufels bis auf den letzten zerstören.

Wir aber gehen dem Vaterhaus entgegen! Es ist die Zeit des Abendmahles, die Zeit der Abfahrt in die himmlische Heimat rückt herbei. Es ist die Zeit des Abendmahles! Jetzt ist das Ende gekommen. Es sind die letzten Botschaften, die der Erde gebracht werden: „Kommt nach Hause, geht ein durch die Türe zum Abendmahl. Bald werden wir abfahren.“

Nachdem wir diesen spektakulären Feuerdamm durchquert hatten, fanden wir die Pforten des Himmels vor uns. Sie öffneten sich ganz, um uns eintreten zu lassen. Wi werden in den ersten Teil des Himmels eingeführt, wo diejenigen sich befinden, die gerade knapp gerettet Vergebung empfingen durch den Glauben an das Blut Jesu. Der Engel erklärte mir: „Es ist das Paradies“. Wie Sahou Sundar Singh erklärte, sind auch diejenigen da, die niemals von Jesus gehört hatten, um gelehrt zu werden, wer Jesus ist und diejenigen, die vor seiner Ankunft gelebt haben (Vermerk des Übersetzers). Hier ist das Paradies, aber es ist noch nicht alles! Der Engel sagte: „Wenn ihr die Taufe im Heiligen Geist empfangen werdet und ihr in der Sprache Gottes sprechen werdet, dann werden – wie die Schrift sagt – Ströme lebendigen Wasser von euch fließen“ (Joh. 7, 38 – 39). Wo kommt denn dieses lebendige Wasser her? Es fließt vom Throne Gottes! Der Strom lebendigen Wassers fließt direkt vom Throne Gottes und so könnt Ihr in Zungen reden. Es ist das Ereignis, das am Pfingsttage geschah. Gott griff ein und der Mensch empfing die herrliche Kraft des lebendigen Gottes, wie es Jesus sagte: „Ihr werdet eine Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch kommen wird…“.

Da waren die zweiten Pforten. Nichts aber auch gar nichts von dem, was Ihr auf Erden gesehen habt, kann mit dem Glanz dieses majestätischen Himmelseingangs verglichen werden. Er (der Himmelseingang) öffnete sich und wir blieben stumm von Bewunderung stehen vor dem Glanz der Majestät des Thrones Gottes. Er war da, der Thron des lebendigen Gottes! Auf welcher Seite man auch vor diesem Throne steht, man kann sich nicht von ihm abwenden. Er ist überall! Gott ist Gott! Da war Gott der Vater auf seinem Thron und Jesus war zu seiner Rechten.

„Komm mit mir“, sagte der Engel. Ich folgte ihm nach und er zeigte mir Fußspuren am Boden, der ganz aus Gold war. Genau da stand der Apostel Paulus. Es ist der dritte Himmel. Paulus war in den dritten Himmel entzückt worden und ich stand da, meine Füße genau in den Spuren, die Paulus hinterlassen hatte. Es ist Wahr. Dann wanderten wir weiter bis wir Abraham sahen. Ich fragte ihn: „Seit wie lange bist du hier Abraham?“ Er antwortete: „Oh! Einen Tag.. vielleicht zwei!“ – Ihr wisst ja, dass vor dem Herrn ein Tag wie tausend Jahre ist, demzufolge sind die ersten Jahrtausende im Himmel wie ein Tag im Vergleich zu den Millionen und Millionen von Jahren der Ewigkeit. Abraham stand auf und redete mit mir. Stellt Euch vor: Ich habe mit Abraham gesprochen, mit dm, der die Engel empfing und mit ihnen redete.

Dann drehte ich mich um und sah Jesus. Er lief in meiner Richtung und ich schritt ihm entgegen. Von diesem Zeitpunkt an lief ich an Seiner Seite und das während 5 ½ Tage. Dann sah ich meine Mutter kommen; sie grüßte mich: „Hello Percy!“; „Hello Mamma!“ Ich hatte viele Visionen meiner Mutter gehabt. Sie kam auf mich zu und umarmte mich. Sie umarmte mich im Himmel! Maria, die Mutter Jesu, war bei ihr. Sie lud mich ein: „Komme mit mir tanzen, Percy!“. Ich wusste aber, dass sie auf Erden nie getanzt hatte. Tanzen kam nicht in Frage, es war einfach unmöglich, dass sie nur daran gedacht hätte. Ihre Eltern waren echte baptistische Christen! Meine Mutter war eine Künstlerin. Sie hatte auf eine auf eine Mauer unseres großen Hauses ein Gemälde gemacht und mein Vater hatte ein Kreuz aufgehängt. Mein Vater hing überall das Kreuz auf, damit man ihn nie vergisst. Mein Vater hatte den Wunsch, dass ich Arzt werden sollte und meine Mutter wollte aus mir einen Missionaren Machen. Ich durfte beide Wünsche erfüllen.

Da haben wir mit meiner Mutter getanzt: 1500 Meilen, von einem Ende des kristallnen Meeres bis zum anderen und zurück. Das ist Tanz! All das in 4 ½ Minuten. Das ist wirklich Tanz! Bereitete euch darauf vor, dort oben zu tanzen. Im Himmel sind die Tänze wunderschön.

Dann führte mich Jesus in den oberen Teil der Stadt. Die Stadt ist als vollkommenes Quadrat gezeichnet. Um hinaufzusteigen, haben wir ein himmlisches Fahrzeug genommen. Am Gipfel angekommen, habe ich ein Außerordentliches Schauspiel gesehen. Jesus zeigte mir meine eigene Wohnung, 700 Meilen weiter unten. Ich sah auf dem Stadtplatz, da war Elia neben mir. Elia war in einem feurigen Wagen in den Himmel entrückt worden. Diese wunderbaren Wagen, wie jene, die Elia in den Himmel entrückten, sind das Transportmittel des Himmels. Sie sind von großartiger Schönheit. Ich war da auf dem Gipfel der Stadt und Jesus war an meiner Seite.

„In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen!“.

Stellt Euch das Panorama vor! Über mehr als 500.000 km sind die Häuser (eher Paläste) in Reihen geordnet auf abfallendem Gelände und hatten alle die Fassaden gegen den Thron Gottes gerichtet. Es gibt ein Bewegung, die den Thron Gottes von überall sichtbar macht, wo man sich befindet.

Dann ging ich hin zu diesen schönen Wohnungen und besuchte einige Freunde, die ich hier auf Erden gekannt hatte. Der ersten, den ich sah, war Smith Wigglesworth. Ich hatte ihn gut gekannt; denn vor vielen Jahren hatte ich ihn auf einem seiner Evangelisationsfeldzüge begleitet. Als er für die Kranken betete, tat er etwas, das ich nie getan habe; denn man kann nicht einen anderen Diener Gottes kopieren. Im Zelt, in Kalifornien, kam eine Frau mit einem Tumor zwischen den Schultern. Smith nahm diesen Tumor in seine Hände und sagte: „Tumor, ich befehlte dir, von diesem Ort zu weichen“ und er verschwand. Ich habe das mit eigenen Augen gesehen.

Etwas weiter in der Wanderung sah ich den Apostel Paulus und sein Haus. Alle die schönen Wohnungen sind besetzt, bewohnt. Das Dach ist nicht mit alten roten Ziegeln gedeckt, der Mantel des Herrn deckt ihn. Auf jedem Haus kann man Sterne sehen. Es sind die Seelen, die jeder für den Herrn gewonnen hat. Der obere Teile dieser Wohnungen war ein einzige Krone der Herrlichkeit.

Jesus führte mich weiter und zeigte mir etwas außerordentliches: Die KRONE, die er auf seinem Kopf tragen wird, nachdem er gekommen sein wird, um seine Gemeinde zu holen; denn wir werden Jesus krönen. Wir werden ihn „KÖNIG DER KÖNIGE und HERR ALLER HERREN“ krönen unlässlich des großen Festes der „Hochzeit des Lammes“.

Wollt Ihr der Hochzeit des Lammes beiwohnen? Natürlich seid Ihr alle eingeladen! Er führte mich in den Hochzeitssaal und sein Panier über mich ist Liebe, sagt das Wort. Ich war im Festsaal und Er sagte mir: „Nimm eine Frucht, Percy!“. Soweit das Auge reicht, waren Tische, alle mit Früchten beladen, zu sehen. Da saßen Krüppel, Blinde, Arme und Leidtragenden, die wiedergeboren wurden, für das Festmahl mit Jesus. Als ich ein Frucht nahm, wurde sie sofort durch ein andere ersetzt. Oh, man braucht sich keine Sorgen zu machen, ob es genug geben wird für jedermann! Der Himmel ist en Ort der Fülle. Es ist ein schönes und herrliches Land.

Jesus ließ mich sehen, wo der „Rat Gottes“ tagt. Ja, im Himmel herrscht Ordnung! In Gott ist Ordnung und nicht Verwirrung. Jesus führte mich auf die Seite der linken Hand Gottes und diese riesige Hand des Heiligen Gottes senkte sich. Jesus sagte mir: „Stelle dich darunter!“. Ich stellte mich darunter und setzte mich auf den Stuhl der Liebe! Seitdem ich das im Himmel gesehen habe, kann ich nur noch lieben, jedermann lieben. Dann setzte ich mich auf den Stuhl de Erkenntnis, auf dem der Verwaltung, auf dem der Weisheit und das alles unter der Heiligen Hand Gottes. Jesus ließ mich auf jedem dieser Stühle sitzen. Wie kann ich da noch derselbe bleiben? Nie mehr! Dann – dieses Heiligtum verlassend – führte mich Jesus vor den Thron Gottes, des VATERS! Es ist nicht etwas Geringes: 500 irdische Meilen von der Basis bis zum Fuß des Thrones. Unter dem Thron hörte ich Millionen von Stimmen, die da beten: „O Herr, wie lange sollen wir waten, bis wir gerächt werden von unseren Feinden?“

Jesus ließ mich voranschreiten auf dem wunderbaren Weg vor dem Thron. Als ich zum Thron Gottes aufstieg und mich näherte, fiel ich nieder vor der Gegenwart Gottes. Ich sah sein Angesicht nicht, denn wir werden es erst nach der Entrückung sehen können. Aber ich sah seine Füße. Es ist uns gesagt, dass die Erde der Schemel seiner Füße sei. Er sprach zu mir und sagte: „Es ist gut, du guter und getreuer Knecht!“. Welche Botschaft! Gott sprach zu mir im Himmel! Wie er zu den Propheten der alten Zeiten sprach, so hörte ich gleicher Weise seine Stimme. Dann stieg ich, von dem Platz vor seinem Thron wieder hinunter und Jesus sagte mir: „Jetzt will ich dich den Strom lebendigen Wasser durchqueren lassen.“ Der Strom lebendigen Wassers ist ein 2000 Meilen breiter Strom. Er fließt unter dem Thron vor dem Altar des lebendigen Gottes. Er fließt bis an die Grenzen des Himmels, wo er durch die wunderschöne, riesige Pforte aufgehalten wird. Eines Tages wird Gott diese Pforte mit seinem Fuß berühren und wird sie aufstoßen. Er ist im Begriffe, diese riesige Schleuse zu öffnen und wenn er es tun wird, wird die Explosion, die fabelhafte Explosion geschehen. Der Geist Gottes wird bis in die verborgenen Tiefen dringen …. und der Teufel wird von seinem Platze verjagt werden.

Als ich diesen großen Storm mit Jesus durchquerte, streckte er seine Hand aus und pflückte eine Frucht des Baumes, der jährlich zwölf Arten von Früchten trägt. Er gbe sie mir und ich aß sie. Ich werde nie mehr derselbe sein können! Nachdem wir das Ufer erreicht hatten, führte Er mich zum Feuer, das auf dem Altar brennt. Welch ein Feuer! Ich werde Euch erklären, wie der Weihrauch bis zum Thron steigt. Ein wenig Wasser aus dem Strom spritzt ständig auf den Altar und das gibt blendenden Dampf, der über den Altar steigt. Das ist genau, was geschieht und der Weihrauch steigt bis zum Vater in diesem Dampf. Dort nahm Jesus eine feurige Kohle. Er legte sie auf die Zunge meiner Seele. Wie kann ich dabei noch derselbe bleiben? Nie mehr! Mein Hier sein auf der Erde hat nur einen Zweck: Der Erde diese Botschaft zu bringen.

Was ließ mich Jesus noch sehen? Weisheit, Liebe, Heiligkeit. Ich hatte genug davon gesehen, um anzufangen zu verstehen! Er ließ mich an ein großes Fenster treten und sagte mir: „Ich will dir bekannt geben, was die Ewigkeit ist. Ich gebe dir Augen, die es dir ermöglichen sollen, auf Millionen Kilometer Entfernung zu sehen.“ Mit Gott gibt es keine Grenzen, kein Maß und kein Ende! Jesus sagte: „Von hier kommen mein Vater und ich her“. Nicht „Mein Vater“, sondern „Mein Vater und ich“ von Ewigkeit. „Jesus, erkläre mir bitte, was noch jenseits liegt!“. „Andere Schöpfungen, unzählige andere Schöpfungen.“ Wir sind hierher gekommen, wo du dich befindest, um diesen wunderbaren neuen Himmel zu schaffen, diesen neuen Planten zu bauen. Es wird für euch ein Ort sein, wo alle Erlösten - versammelt in der Gegenwart ihres Gottes - leben werden.“

Dann liefen wir, Er und ich, weiter und erreichten etwas, das Er mir als das „Meer der Vergessenheit“ bezeichnete. Ihr habt in Eurer Bibel davon gelesen. Es ist ein Ort, so groß wie die Stadt St. Louis (USA), wo alles registriert wird. Da werden die Haare unsere Kopfes gezählt, wie Jesus sagte. Jedes Haar von jedem Kopf wird gezählt. Was noch wichtiger ist: Die Worte die wir aussprechen, jedes „unnütze Wort“, wird auch registriert. Alle Wort, die wir während unsers ganzen Lebens gesprochen haben, werden dann aufgenommen, wenn wir sie ausgesprochen haben. Jede Stimme, die sich ausdrückt, alles wird aufgeschrieen. Glaubet das! Und wenn der Tag des großen Gerichtes Gottes kommen wird im Himmel, dann wird dieses große Gedächtnis in die Tiefe des Meeres geworfen werden und weder Gott noch irgendjemand wird sich daran erinnern, für immer. Das Meer der Vergessenheit! Halleluja.

Wer von Euch hier möchte in den Himmel gehen? Hebt Euere Hand! – Wunderbar!

Jesus setzte meine Besichtigung des Himmels und von allem, was er enthält, fort. Möchtest du sehen, wo die wunderbaren Kleider für das große Fest der Hochzeit geschneidert werden? Hier! Und ich sah, soweit das Auge reicht sind Engel mit Nähen beschäftigt. Oh, Ihr werdet sehr schöne Kleider tragen, meine Schwestern! Lasst mich eines sagen: Es lohnt sich, den Preis zu bezahlen, um so schöne Kleider tragen zu können.

Es gibt so vieles zu erzählen. Vor einem Moment war ich in meinem Zimmer und ich sollte um 19.10 Uhr in diesen Saal eintreten, um zu reden. Aber in meinem Zimmer waren Engel. Sie sprachen zu mir. Ich fühlte mich so wohl. Ich hatte keine Lust, mein Zimmer zu verlassen.

Alle dort oben begannen, mir „Auf Wiedersehen“ zu sagen: Die Engel, alle Erzväter, alle wertvollen Persönlichkeiten des Reiches Gottes nahmen von mir Abschied. Alle zusammen vor dem Throne Gottes stehend wünschten mir Frieden. Meine Mutter war auch unter denen, die mich grüßten und auch die Erzengel. Der Himmel ist ein herrlicher Ort von unbeschreiblicher, unvorstellbarer Herrlichkeit. Alles ist dort so groß und majestätisch! So werde ich die wunderschönen Pforten überqueren. Der Engel des Herrn und mein Engel waren mit mir. Ich blieb stehen, um diesen großen, weißen Thron von glänzendem Licht, dessen Gipfel mehrfarbig ist (die 7 Farben des Regenbogens), zu betrachten. Wie groß ist unser Gott! Und wie groß ist sein Name!

Wir begannen abzusteigen! Großartig – fantastisch!

Unterwegs trafen wir die Seelen, die in den Himmel gingen. Wir hielten an, um mit etlichen dieser Seelen zu sprechen. Da war ein Mann und wir fragten ihn: „Was war Ihre Beschäftigung auf Erden?“ „Ich war der einzige Christe in meiner Stadt (eine sehr schöne und reiche Stadt). Wenn Sie wieder hinunterkommen, gehen Sie hin und sagen Sie den Leuten, dass sie mich gesehen haben.“ Er gab mir seinen Namen. Wir setzten unsere Rückkehr fort. Wir trafen auch die Seelen, die die sechsstündige Reise von der Erde zum Himmel machten. Sie stiegen einzeln auf, nicht alle zusammen, aber eine nach der anderen, wie die Gläubigen, die im Glauben an den Herrn Jesus sterben. Wir sahen zum Beispiel zwei junge Mädchen, die eine hatte schwarzes und die andere rotes Haar. Wir hielten an: „Junge Mädchen, wie steigt ihr zum Himmel so jung?“. „Unsere Körper fanden den Tod in einem Unfall auf einer Autobahn in Kalifornien. Wir waren beide erfüllt mit dem Heiligen Geist und sind somit glücklich, zu Gott zu gehen. Sagen Sie unserer Mutter, sie solle nicht mehr weinen; denn sie weint unaufhörlich.“.

Jeden Tag erreichen die Nachrichten von dem, was auf Erden geschieht, den Himmel und jedes Mal, wenn eine Seele für den Herrn gewonnen wird, beginnen die Glücken des Himmels zu Läuten. Die Weisheit Gottes lehrt uns, Seelen zu gewinnen.

Wir kamen auf die Erde zurück. Ich kam in meinen Körper zurück und seid gewiss, dass ich einen gesunden Körper habe. Ich bin jetzt 82 Jahre alt. Am nächsten Tag begaben wir uns in eine Gemeinde in Südkalifornien und ich sprach von den beiden Mädchen, die ich gesehen hatte. Mitten in der Versammlung stand eine Frau auf und begann zu hüpfen: „Es sind meine beiden Töchter! Sie haben sie gesehen! Halleluja! Morgen wird man sie begraben. Wir werden bei der Grablegung das Lied von Zion singen!“. Das ist der Trost. Diese Worte hatten diese Mutter getröstet. „Tröstet Euch an diesen Worten!“. Der Tröster ist der Heilige Geist. Niemand kann sagen „Jesus ist Herr“, es sei denn durch den Heiligen Geist. Wir können schon die Sprache Gottes sprechen. Welche Sprache spricht man im Himmel? Ich sprach die Himmlische Sprache und verstand den Sinn jedes meiner Wort. Dort oben spricht man nicht englisch, französisch oder deutsch. Ihr sprecht die Sprache Gottes und ihr könnt es schon hier auf Erden lernen. Ihr habt an diesem Ort die Schule dafür. Halleluja! Wie lernt man sie? Kniet vor dem Herrn und lasst die Wort aus euch sprudeln. So lernt Ihr die Sprache, die im Himmel gesprochen wird. Das ist die perfekte Wirklichkeit. Morgen werde ich noch mehr darüber sprechen.

Dr. Collett schließt, indem er sich zu G. Shaw wendet: „Sister, I love you!“. Ich freue mich, wieder in mein Zimmer zurück zu kehren.

Missionar Percy Collett, dessen Bericht Sie gerade gelesen haben, stellt uns vor eine Realität, die niemand verleugnen kann. Es ist einfach ein Bestätigung von allem was die Bibel sagt. Wenn es auch in dieser Welt Leute gibt, die die Realität der Heiligen Schrift leugnen bzw. zu verneinen versuchen. Dann kann aber keiner, wenn er ehrlich ist, dieses wahre Erlebnis abstreiten. Sehr oft hört man die Atheisten sagen: „Es ist noch keiner zurück gekommen, um uns zu beweisen, dass es einen Himmel und eine Hölle gibt“. Jetzt werden Ihre Argumente in Stück gehauen. Sehr oft sucht der Mensch nur einen Ausweg, um nach seinem eigenen Willen zu leben. Aber welche furchtbare Begegnung, wenn er dann – wider seinen Willen – die Schwelle der Ewigkeit wird überschreiten müssen. (Ich selber wurde auch eines Tages entrückt durch den Herrn, der mir den Schrecken derer zeigte, die es mutwillig ablehnten, der Bibel zu glauben und sich weigerten, sich ihrer Lehre zu unterwerfen. Gott schickt niemand in die Hölle. Da aber der Himmel denen reserviert ist, die die Botschaft der Liebe und des Heils in Jesus Christus angenommen haben, … wird dann denen, die nie die köstliche Vergebung und das neue Leben, die nur die wahren Gläubigen empfangen, gekostet haben , die wunderbare Gegenwart Jesu unerträglich. Wir sind nämlich auf Erden, um uns für die Ewigkeit vorzubereiten. Wenn wir es hier auf Erden nicht lernen wollen, dann landen wir wegen unserer dummen Halsstarrigkeit und unserem Unglauben, die Liebe Gottes in Jesus Christus abzulehnen, an diesem Ort der Qual.

Christus will uns auf dieser Erde erlösen, indem wir seine Liebe, seine Vergebung und das ewige Leben annehmen. Darum, lieber Leser/liebe Leserin, wer du auch bist: Nichts anderes wird dich erlösen, als das Blut Jesu, das am Kreuz auf Golgatha für dich vergossen wurde. Verpasse diese Gelegenheit nicht, die dir heute, am Tag des Aufrufes geboten wird. Jesus wird bald wiederkommen und diejenigen, die Ihn von ganzem Herzen lieben und mit Ihm wandeln, vor dem bewahren, was diese Welt zu erwarten hat.

Wenn du gerettet werden willst, so sprich dieses Gebet und du wirst gerettet werden:

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GEBET:
Mein Herr und mein Gott, hab Erbarmen mit meiner Seele, einem Sünder. Ich glaube, dass JESUS CHRISTUS der Sohn des lebendigen Gottes ist. Ich glaube, dass er am Kreuz starb und sein Blut zur Vergebung all meiner Sünden vergossen hat. Ich glaube, das Gott Jesus vom Tode durch die Kraft des Heiligen Geistes auferweckt hat. Ich öffne die Tür meines Herzens und lasse dich ein in mein Herz. Herr Jesus, wasche alle meine Sünden hinweg in dem kostbaren Blut, das du für mich vergossen hast. Du wirst mich nicht verstoßen. Herr Jesus, du wirst meine Seele retten. Ich weiß das, weil Dein Wort, die Bibel es so sagt. Dein Wort sagt, dass du niemanden verstoßen wirst und darin bin auch ich eingeschlossen. So weiß ich, dass Du mich erhört hast und ich weiß, dass du mir geantwortet hast und ich weiß, dass ich errettet bin und ich danke Dir, Herr Jesus, dafür, dass du meine Seele gerettet hast. – Amen.

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Nun, da du gerettet bist, erhebe Deine Hände gen Himmel und lobe den Herrn.

Nachdem du dieses Gebet gesprochen hast und weißt, dass du gerettet bist, lese nur die Bibel als GOTTES WORT. Schreibe uns, damit wir dir sagen können, wie du di Kraft erhältst von Gott, indem du durch die Taufe den Heiligen Geist erfährst und wie du den Herrn erfreust.

„Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch CHRISTUS JESUS.. (1. Tim. 2,5)

Quelle : Maranatha-Mission – Jean Schwab, Mont-Tendre, CH-1400 Yverdon
Maranatha-Treffpunkt, Postfach, CH 3000 Bern

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